WICHTIG: EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
Die Uhr tickt, am 25.Mai 2018 – tritt die EU-DSGVO in Kraft

Hinweis: 
Die Bestimmungen der DSGVO und des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG) in der Fassung des Datenschutz-Anpassungsgesetzes 2018 gelten ab 25.5.2018. Bis dahin müssen alle Datenanwendungen an die neue Rechtslage angepasst werden. Ab diesem Zeitpunkt drohen hohe Geldstrafen.

WICHTIG: Es betrifft alle Webseiten-Besitzer (ausgenommen sind private Webseiten)

Am 4. Mai 2016 wurde die „Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung)“ kundgemacht.

Die Datenschutz-Grundverordnung tritt am 25. Mai 2018 in Geltung. Bis dahin müssen alle Datenanwendungen an die neue Rechtslage angepasst werden. Die Datenschutz-Grundverordnung ist zwar als EU-Verordnung in jedem EU-Mitgliedstaat unmittelbar anwendbar, sie enthält jedoch zahlreiche Öffnungsklauseln und lässt dem nationalen Gesetzgeber gewisse Spielräume. Zur Durchführung dieser Öffnungsklauseln und Spielräume wurde in Österreich das „Datenschutz-Anpassungsgesetz 2018“, eine Novelle des DSG 2000 (künftig: DSG) beschlossen. Bis 24. Mai 2018 gelten die derzeitigen Regelungen des Datenschutzgesetzes 2000

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Welche wesentlichen Neuerungen kommen durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auf Unternehmen zu? 

  1. Sichere Webseite : SSL Zertifikat
    Wer keine per SSL Zertifikat geschützte Webseite hat, ist extrem gefährdet und muss mit
    Klagen und Abmahnungen rechnen. Mehr zum Thema SICHERE WEBSEITE auf unserer Webseite: https://www.exclusive-design.at/ssl-zertifikat/
  2. Es wird keine Meldepflicht bei der Datenschutzbehörde (Datenverarbeitungsregister) mehr geben.
  3. Statt dessen stärkere Verantwortung für Verantwortliche (derzeit „Auftraggeber“) und Auftragsverarbeiter (derzeit „Dienstleister“) und weitreichende Neuregelung der Pflichten bei der Datenverarbeitung:
  4. Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen („privacy by design/privacy by default“): Es sind geeignete technische und organisatorische Maßnahmen und Verfahren (z.B. Pseudonymisierung) zu treffen, damit die Verarbeitung den Anforderungen der Verordnung genügt und die Rechte der betroffenen Personen geschützt werden. Datenschutzrechtliche Voreinstellungen sollen sicherstellen, dass grundsätzlich nur personenbezogene Daten, deren Verarbeitung für den jeweiligen bestimmten Verarbeitungszweck erforderlich ist, verarbeitet werden.
  5. Verantwortliche und Auftragsverarbeiter müssen ein „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten“ führen: Der Inhalt ist ähnlich den derzeitigen DVR-Meldungen und hat insbesondere die eigenen Kontaktdaten, die Zwecke der Verarbeitung, eine Beschreibung der Datenkategorien und der Kategorien von betroffenen Personen, die Empfängerkategorien, gegebenenfalls Übermittlungen von Daten in Drittländer, wenn möglich die vorgesehenen Löschungsfristen und eine allgemeine Beschreibung der technischen und organisatorischen Datensicherheits-maßnahmen zu enthalten. 
  6. Die Pflicht zur Führung dieses Verzeichnisses gilt für Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern – nur – dann nicht, wenn die von ihnen vorgenommene Verarbeitung kein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen birgt, die Verarbeitung nur gelegentlich erfolgt und keine Verarbeitung besonderer Datenkategorien bzw keine Verarbeitung von Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten umfasst.   
  7. Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten sind sowohl den nationalen Aufsichtsbehörden (ohne unangemessene Verzögerung – möglichst binnen höchstens 72 Stunden nach dem Entdecken; außer die Verletzung führt voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten) als auch der betroffenen Person (ohne unangemessene Verzögerung, wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten bewirkt) zu melden. 
    a) Pflicht zur Datenschutz-Folgenabschätzung bei Verarbeitungsvorgängen, die (insbesondere bei Verwendung neuer Technologien) aufgrund der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge haben.
    b) Vorherige Konsultation der Aufsichtsbehörde, wenn aus einer Datenschutz-Folgenabschätzung hervorgeht, dass die Verarbeitung ein hohes Risiko zur Folge hätte, sofern der für die Verarbeitung Verantwortliche keine Maßnahmen zur Eindämmung des Risikos trifft.
    c) (Verpflichtender) Datenschutzbeauftragter: Eine Verpflichtung zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten besteht für Unternehmen (Verantwortliche und Auftragsverarbeiter), wenn die Kerntätigkeit in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen besteht, die aufgrund ihrer Art, ihres Umfanges und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Beobachtung von betroffenen Personen erforderlich machen, oder die Kerntätigkeit in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten oder von Daten über strafrechtliche Verurteilungen oder Straftaten besteht.
  8. Informationspflichten und Betroffenenrechte
    a) Informationen können in Kombination mit standardisierten Bildsymbolen bereitgestellt werden
    b) Informationen und Betroffenenrechte sind ohne unangemessene Verzögerung, spätestens aber innerhalb eines Monats zu erledigen (diese Frist kann um höchstens weitere 2 Monate verlängert werden)
    c) Auskunftsrecht (ua auch über geplante Speicherdauer)
    d) Recht auf Berichtigung
    e) Recht auf Löschung und auf „Vergessenwerden“
    f) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
    g) Mitteilungspflicht bei Berichtigung, Löschung oder Einschränkung an alle Empfänger
    h) Recht auf Datenübertragbarkeit
    i) Widerspruchsrecht
    j) Regelungen betreffend automatisierte Generierung von Einzelentscheidungen einschließlich profiling
    k) Befugnisse und Aufgaben der Aufsichtsbehörden werden erweitert
    l) Insbesondere auch Verhängung von hohen Geldstrafen
  9. Sichere Webseite : SSL Zertifikat
    Wer keine per SSL Zertifikat geschützte Webseite hat, ist extrem gefährdet und muss mit
    Klagen und Abmahnungen rechnen. Mehr zum Thema SICHERE WEBSEITE auf unserer Webseite: https://www.exclusive-design.at/ssl-zertifikat/
  10. Hohe Strafen
    Geldbußen von bis zu 20 Mio Euro oder im Fall eines Unternehmens von bis zu 4 % seines weltweiten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres.

WICHTIG für alle Webseitenbesitzer  (ausgenommen sind private Webseiten).

Alle Webseitenbesitzer sollten sich diese Datenschutz-Grundverordnung der EU genauesten durchlesen und ernstnehmen.
Jeder WEBSEITENBESITZER muss sich selbst um die Richtigkeit seiner Angaben (DSGVO) und um eine sichere Webseite kümmern.
(SSL Zertifikat – Cookies – DSGVO). Informationen und Beratung durch Exclusive Design.

Wir als Webdesigner können nur darauf hinweisen wie WICHTIG es ist, das Ihre Webseite der
EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) entspricht.

Verantwortlich ist jeder Webseitenbesitzer selbst – Exclusive Design übernimmt keine Haftung.

Wir beraten Sie gerne.
Nützen Sie unseren kostenlosen Downloadservice aller Informationen – zusammengestellt von Exclusive Design

Warten Sie nicht zu lange. Das EU Datenschutz-Anpassungsgesetzes gilt ab 25.5.2018.
Sollten Sie Fragen zum Thema (Kosten, Vorgehensweise, Strategie, Programmierung,  etc.) haben,  stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mail:  office@exclusive-design.at oder unter der Nummer +43 (0) 7752 87284